Session 1

Innen: Mit Zielgruppen kommunizieren

von René Scharr-Hochegger

Führungskräfte müssen Teams leiten können – insbesondere in Zeiten von Veränderungen.

Innerhalb eines Verbands muss die Kommunikation effizient gestaltet sein
– ob mit hauptamtlichen Mitarbeitenden oder ehrenamtlichen Mitgliedern. Führungskräfte müssen Teams leiten können – insbesondere in Zeiten von Veränderungen. Welche Herausforderungen dabei bestehen und was man bei der internen Kommunikation beachten muss, weiß Peter Klotzki vom Bundesverband der Freien Berufe (BFB). Seit seinem Amtsantritt als Geschäftsführer im April 2019 setzt er sich wieder intensiver mit diesem Thema auseinander. Für ihn ist unter anderem elementar, dass die Botschaften klar und präzise sind und keiner weiteren Interpretation bedürfen. Ulrike Führmann regt an, als Führung auf den drei Ebenen der Leistung, der Arbeitsbeziehung sowie der individuellen Ebene mit den Mitarbeitenden zu sprechen und diese auszugestalten.

von René Scharr-Hochegger
ist Berater bei ADVERB und unterstützt u. a. den Deutschen Steuerberaterverband (DStV) sowie zahlreiche andere Branchen- und Berufsverbände aus ganz Deutschland.
030 / 30 87 85 88 – 49, ren@agentur-adverb.de

Mitgliedsorganisationen und Mitarbeiter erwarten Führung,
Vorausschau und klare Informationen wie auch Erwartungs-Management.

100 Tage im Amt: Interne und externe Kommunikation im Verband

Sich in aller Deutlichkeit vorab zu fragen, was will ich mit welcher Botschaft erreichen? In den meisten Fällen sollte Kommunikation „führen“, indem die Botschaften klar und präzise sind, frei von Schwammigkeit, die zu „Auslegung“ führen könnte und Verwirrung entstehen lässt. Dabei schließen Klarheit und Präzision Werte wie Sensibilität und Empathie nicht aus, im Gegenteil, sie können diese besser „transportieren“. Mitgliedsorganisationen und Mitarbeiter erwarten Führung, Vorausschau und klare Informationen wie auch Erwartungs-Management. Diesen Erfordernissen stehen auf der anderen Seite oft auch diplomatische Erfordernisse und Verhandlungsgeschick entgegen, die die Dinge schon mal im Raum stehen lassen statt sie zu benennen. Gerade bei der internen Kommunikation sollten Lethargie ebenso wie Aktionismus vermieden werden. Wichtig ist bei aller auch möglichen Spontaneität ein Plan, wann und wie zu kommunizieren ist, das Gegenteil von „Reflex-Kommunikation“, die Teams irritiert und nervös macht. Schweigen ist nicht Gold, vielleicht aber noch besser als aktionistisches „Senden“.

18.09.2019 / Ausgabe #82

Trends 2020 für die Zukunft Ihres Verbands

In jeder Ausgabe des Verbandsstrategen setzen wir mit Best-Practice-Beispielen, Expertenbeiträgen und Interviews einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Sie interessieren sich für das Thema? Dann schauen Sie doch gleich bei den anderen Artikeln dieser Ausgabe vorbei.

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von Peter Klotzki
Hauptgeschäftsführer, Bundesverband der Freien Berufe e. V.

Maschinen lassen sich steuern, lebende Systeme nicht.

Interne Kommunikation in der Geschäftsstelle: Wie führe ich mein Team richtig?

Maschinen lassen sich steuern, lebende Systeme nicht. Mitarbeitende können also nicht direkt beeinflusst werden. Diese Erkenntnis ist nicht neu und stammt aus der Systemtheorie. Ist Führung also überhaupt machbar? Ja: Es gibt für die Führungsarbeit Gestaltungsspielraum. Dabei sollte – am besten gemeinsam mit den Mitarbeitenden – über diese drei Ordnungsebenen nachgedacht und gesprochen werden:

  1. Leistungsebene Was ist unsere gemeinsame Aufgabe? Was wollen oder müssen wir
    gemeinsam erreichen?
  2. Ebene der Arbeitsbeziehungen Wie organisieren wir unsere gemeinsame Arbeit so, dass
    wir das gemeinsame Ziel am besten erreichen?
  3. Individuelle Ebene Was braucht jede einzelne Person, um an der gemeinsamen Aufgabe am besten zu arbeiten und sich im Team aufgehoben zu fühlen?

Sie ahnen es wahrscheinlich: Diese drei Ebenen hängen voneinander ab. Konzentrieren Sie sich also nicht nur auf die Ebene, die Ihnen am nächsten liegt. Achten Sie auf Ausgewogenheit.

von Ulrike Führmann
Geschäftsführerin, Führmann Kommunkation

Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #82 2019, S. 04.

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